Die Geschichte Molungus

Der fünfzehnjährige Arius Margoron wird eines Morgens von dem dunklen Zauber des Magiers Mõrgus getroffen. Nur knapp entrinnt er, durch die Hilfe seines magiebegabten Freundes Béleron Rétaisos und dessen Mentor Horus, der Verwandlung in einen Schattenwolf, ein menschenfressendes Ungeheuer. Doch der Zauber trifft auch Andere, die sich nicht zu retten wissen. Im Auftrag des bösartigen Magiers verwüsten nun Schattenwölfe die nördliche Welt und jagen die Überlebenden. Als Arius erfährt, dass auch noch seine Schwester von Mõrgus gefangen genommen wurde, entschließt er sich bei Horus in die Lehre zu gehen, um das Zaubern zu erlernen. Er reist mit seinem Freund Béleron und Horus auf einem Elbenschiff, der Mittagssonne, Richtung Norden, wo sich Mõrgus aufhält. Ihr erstes Ziel ist eine verfluchte Moorinsel mitten im Ozean, auf der Relikte der ersten fünf großen Zauberer, der sogenannten Molungus, versteckt sein sollen. Diese könnten den Reisenden einen entscheidenden Vorteil im Kampf gegen Mõrgus verschaffen. Unterdessen flüchten die Eltern von Arius, Sirlana und William, mit anderen Dorfbewohnern aus Nõrdstådt vor einem Rudel Schattenwölfe.

Während der Fahrt mit der Mittagssonne erkunden die Abenteurer unentdeckte Lande, auf denen nicht selten Gefahren lauern. Neben dutzenden Lehrstunden in der Kunst der Magie entwickelt sich der Protagonist Arius immer mehr zu einer Persönlichkeit, die Verantwortung und Mut beweisen muss, um die Herausforderungen zu meistern, die sich ihm stellen. Dabei kann er sich auf die Hilfe seiner Freunde und Gefährten verlassen, die ihm auf seiner Reise begegnen. Doch ob sie gegen den mächtigen Magier Mõrgus bestehen können, steht in den Sternen.